Lade das Glück in Dein Leben ein

Lade das Glück in Dein Leben ein

by die erfahrungsexperten

Lade das Glück in Dein Leben ein

Autorin: Heilpraktikerin für Psychotherapie    Helma Harbecke-Schulz

Heute möchte ich Dich zu einer kleinen Übung einladen. Vielleicht kann Dir jemand diese Übung vorlesen, Du kannst sie Dir auch so oft durchlesen, bis Du sie verinnerlicht hast, oder Du nimmst sie auf und spielst sie dann für Dich ab!

Mache Dir noch einmal bewusst, dass Du zu jeder Zeit die Kontrolle hast!
Wenn irgendetwas unangenehm sein sollte, bist Du jederzeit in der Lage, die Übung abzubrechen! Lege Dir kleine Zettel und einen Stift bereit.

Lass uns starten

Wenn Du magst, setzt Dich bequem hin, Deine Füße stehen nebeneinander und haben guten Kontakt zum Boden, Deine Wirbelsäule ist gerade aufgerichtet. Vielleicht hilft Dir die Vorstellung, dass Du am höchsten Punkt Deines Kopfes mit dem Himmel verbunden und dort gehalten bist. Wenn Du magst, kannst Du Deine Augen schließen…

Spür Deine Füße auf dem Boden – stehen beide Füße gleich, oder gibt es Unterschiede? – Stehen sie dicht oder weit auseinander? Gehe in Gedanken zu Deinen Knöcheln – den Schienenbeinen – den Oberschenkeln – vielleicht kannst Du einen Unterschied wahrnehmen, wie es sich anfühlt, wo Deine Beine Kontakt zur Sitzfläche Deines Stuhles haben und dort, wo kein Kontakt ist – spüre Deinen Po auf der Sitzfläche – spüre, wo Dein Rücken Kontakt zum Stuhl hat – sind Deine Schultern locker oder eher angespannt? Es gibt kein richtig oder falsch, es geht gerade nur darum, wahrzunehmen, wie es jetzt gerade ist…..

Dann nimm ein paar bewusste Atemzüge — Dann frage Dich:

Was war das letzte schöne Erlebnis, was Du hattest?

Das muss nichts Großes sein! Es kann sein, dass Du die Vögel singen gehört hast, dass Du den Wind oder Sonnenstrahlen auf Deiner Haut gespürt hast, ein Telefonat…….. Und dann geh in Gedanken gerne noch etwas weiter zurück. Was hat Dir noch Freude bereitet? —— was noch?——— gibt es vielleicht noch etwas?

Nimm all diese Momente, die schön waren noch einmal ganz bewusst wahr.

Und jetzt beende die Übung, indem Du tief einatmest, Deine Augen öffnest und wenn Du magst, dann reck und streck Dich noch mal ordentlich. Wenn Du dann wieder gut in Deiner Umgebung angekommen bist, nimm Dir Deine Zettel und schreibe Dir Deine Glücksmomente auf! (Für den Fall, dass Du heute nichts, wirklich gar nichts gefunden habe solltest – gib nicht auf! Versuch es an einem anderen Tag wieder! Man kann es wirklich lernen, diese „kleinen“ Momente als Glücksmomente wahrzunehmen!)

Ein Glückstagebuch anlegen

Karte aus der Lebenskarten 3 Serie von Barbara Völkner

Du kannst Dir für die Zettel ein Glückstagebuch anlegen und sie dort einkleben – dazu ein Tipp aus eigener Erfahrung:

Es sollte kein festgebundenes Buch sein, sondern vielleicht ein Hefter oder ein Spiralblock. Denn, wenn Du Deine Glücksmomente (bei mir waren eins irgendwann auch Kinokarten, die ersten Dinge, die ich mich getraut habe zu basteln, Karten, die ich geschickt bekommen habe, Liedtexte, die mich besonders angesprochen haben und vieles mehr) sammelst und einklebst, wird es irgendwann schwierig, weil nichts mehr hineinpasst.

 

Mein Glücksglas 2020

Eine andere Möglichkeit ist es, sich ein „Glücksglas“ zu basteln.

Zunächst reicht vielleicht ein altes Marmeladenglas. Du kannst es schön für Dich dekorieren und immer weiter mit den gesammelten Glücksmomenten auffüllen.

Es macht Spaß, immer mal wieder darin zu stöbern! Besonders hilfreich kann es sein, wenn du das an Tagen machst, an denen es Dir nicht so gut geht und Du versuchst, diese Momente noch einmal zu spüren.

Ich wünsche Dir ganz viele wunderschöne Glücksmomente!!!!!
 

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